7 Tage im 7. Himmel: Monte do Álamo

Posted on Februar 9, 2012 von

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Monte do Alamo Hideaway Tavira Algarve Reiseblog

Es ist nicht jedermanns Sache. Die Algarve. Im Januar. Im Winter fährt man schließlich in die Berge zum Skifahren, nicht an den Atlantik! Aber, was ein echtes Trolleygirl ist, macht gerne genau das, was sonst keiner macht. Und so dauerte es auch ein wenig, bis das passende Juwel an der Algarve gefunden war. Das SOTAVENTO sollte es diesmal sein, die Sandalgarve, die östlich von Faro beginnt. Gelassener, ruhiger und nicht ganz so wild wie die Westküste.

Monte do Álamo. Das kleine Stück vom Paradies hat sich auf einem Hügel nahe dem Örtchen TAVIRA versteckt. Nein, kein seelenloses Hotel, sondern ‚Turismo Rural‚ wie sich ‚Urlaub auf dem Bauernhof‘ auf portugiesisch nennt. Landgut trifft es eher. Nicht, was die Größe, sondern Stil und Seele betrifft.

  • An dieser Stelle nochmals der FYT-Tipp: Auf der Suche nach einer bezaubernden Unterkunft an der Algarve niemals nur die „Hotels“ googeln, sondern stets nach „Bed & Breakfast“ oder „Turismo Rural“ – und völlig neue Dimensionen eröffnen sich!

Nur 4 Zimmer und eine Suite beherbergt das kleine Hideaway eingebettet in wohlriechende Salbei- und Rosmarinsträucher und die Blütenpracht der Mandelbäume. Winter? Bereits bei der Ankunft gerät dieser in Vergessenheit. Wir sind die einzigen Gäste. Ein Privileg, das uns die einzige Suite zum Preis der Doppelzimmer zuteil werden lässt. Whirlpool, private Terrasse und MEERBLICK inklusive.

Yin & Yang. Nur wer den Winter kennt, kann den Sommer lieben. Oder den Hauch eines unrealen Sommers, der uns bereits morgens um 8.00 Uhr auf der Terrasse empfängt und uns zum morgendlichen YOGA anstiftet. Handschuhe, Schal, Mütze – wer braucht das hier? Der Wettergott meint es ausgesprochen gut mit uns: Ein winterliches Hoch, das seit Wochen über der Algarve thront. Das Frühstück, ein wahrer Höhepunkt des Tages. Die Hausherrin serviert Kaffee, frischen Orangensaft, Obstsalat, Käsespezialitäten und frisches portugiesisches Weißbrot. Alles genau nach unseren, zuvor erfragten Wünschen. Mit jedem Bissen erfahren wir mehr über Land und Leute als in jedem Reiseführer steht. Togo, der zugelaufene Hund, leistet uns Gesellschaft. So fühlt es sich an, zu Hause zu sein. Nur schöner.

Das Gefühl, gar nicht wieder abreisen zu wollen, hat man viel zu selten. Lieb gewonnene Freunde, die einem zum Abschied einen kleinen Strauß Rosmarin, Salbei und Rosen in die Hand drücken. Ein betörender Duft, der hilft, diese winterliche Reise für immer in Gedanken festzuhalten.

Weitere Informationen zu Lage, Zimmern und Preisen gibt’s auf  der Website des Monte do Álamo!

Der nächste Trip der Trolleygirls? Goa, Indien.