London fängt schon mal gut an…

Posted on November 29, 2009 von

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base2stay

base2stay? Erwartet man unter diesem Namen ein Villenappartement mit Erkerfenstern, manikürten Buxbäumchen und schmiedeeisernen Gartenzäunen mitten in Kensington? Prinzipiell nicht. Und wer traut schon einer Website? Wir jedenfalls spätestens seit unserer fast vergessenen Hotel Cezanne-Episode in Cannes nicht mehr!

Dass Überraschungen aber nicht immer böse sein müssen, haben wir schon bei unserer Landung in Gatwick bemerkt. Ok, es war eine wohl einmalige easyjet-Erfahrung mit den bereits erwähnten einschränkenden Gepäcksbestimmungen, die wir mühselig aber erfolgreich umgangen haben (Stichwort: der große Beutel für alle Fälle, der ein dreifaches Ausmaß an frauenüblichem Handgepäck fasst und somit nur mehr als ein Handgepäck zählt).

Die erste schöne Überraschung: blauer Himmel in London – gibt’s denn sowas? Rein ins Taxi und auf nach Kensington vorbei an Nase-hoch-Plätzen wie dem Eaton Place. Auf dem Weg gibt Trolleygirl Isi – schon eine Stunde früher quer durch den Ärmelkanal unterirdisch von Frankreich angereist (dann doch fast lieber easyjet😉 – ersten Bericht über die Unterkunft, die Verheißungsvolles vermuten lässt. Und tatsächlich, man kann sich zu diesem einzigartigen Preis-Leistungs-Verhältnis ganz und gar nicht beklagen. Es dominiert die edle Farbkombination Schwarz-Beige und das Lächeln…

…des Rezeptionisten. Ja, so lässt sich das aushalten, das hat Stil. Ein großflächiger Flatscreen ist ebenfalls mit an Board, der später noch eine tragende Rolle in diesem Trolleygirls-goes-London-Szenario spielen darf. Wir werfen das Gepäck ab, lassen uns einmal kollektiv auf kuschelige Betten fallen und drudeln wenig später in einem der allgegenwärtigen Wagamama’s um die Ecke ein, um unseren Mägen ein bisschen Asia-Futter zu spendieren. Im Anschluss gibt’s im nächstgelegenen Pub noch Pimm’s mit Gingerale für Anna und Stephie, zwei Bierchen für Isi und Jea. Die Getränkekarte rühmt sich mit Biersorten aus aller Welt und wer hätte schon gedacht, dass „Mac Queen’s Nessie“ tatsächlich aus good old Austria stammt. Wieder etwas gelernt…

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