South Island roxx

Posted on Dezember 28, 2008 von

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Abel Tasman

Abel Tasman

Einer der Interislander Ferries bringt uns am zweiten Weihnachtstag sicher und tief beeindruckt auf die Südinsel von Neuseeland nach Picton. Die ersten Minuten auf der Fähre sind zwar von einem leicht flauen Gefühl in der Magengegend begleitet, aber bei der Ansicht der atemberaubenden Landschaft, die einem bei der Anfahrt nach Picton erwartet, vergisst man alles rund um sich herum. Wie ein Kind an der Fensterscheibe vom größten Spielwarengeschäft der Welt starre ich mit offenem Mund auf all das was sich mir offenbart. Es ist wie bei einer Meditation, plötzlich existiert man nur mehr für sich ganz alleine. Nur ich, mein Atem und Neuseeland. Keine Ahnung wer sich das ausgedacht hat und das hier am anderen Ende der Welt (aus meiner Sicht) platziert hat, aber es ist genial!

 Die Fähre nähert sich langsam Picton und passiert dabei eine der beeindruckendsten Landschaften, die ich je gesehen habe. Eine Mischung aus Alpen, ein bisschen nordische Landschaft, Vegetation von überall auf der Welt, klares türkisfarbenes, dunkelblaues und grünes Wasser. Dieser Anblick haut mich fast um. Im Bus in Richtung Nelson zeigt sich uns eine Landschaft, die uns doch glatt ein bisschen an das Salzburger Land erinnert. Leider bietet Nelson nicht einmal ein Hundertstel des Flairs und der Infrastruktur von Salzburg. Aber auch egal. Nelson wird zwar hoch gelobt unter Backpackern und Neuseeländern, aber wir erkennen leider nicht wirklich warum. Aber für uns ist Nelson ohnehin eher eine Zwischenstation als eine Endstation, nämlich für unseren Tagesausflug in den Abel Tasman National Park. Die Bootsfahrt von Kaiteriteri lässt mich wieder staunen und zeigt diese unberührten grünen Berge, die wie selbstverständlich von goldenen Buchten umgeben bis ins Meer reichen. Ein paar Motorboote, tausende Hektar unberührte Natur und wir. Wow! Nach unserem 13 km Marsch von Anchorage nach Marahau sind wir zwar ein kleines bisschen müde, aber wir können ganz im Gegensatz zu so manchem von einer 3-Tages-Tour zurückkehrenden Backpacker noch gehen. Und das Beste ist: wir haben genauso viel Nationalpark in uns aufgesaugt!🙂 s

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