Gone Surfin‘

Posted on November 6, 2008 von

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hang loose

hang loose

Wer uns gestern noch faul am Strand herumliegen oder abends gemächlich auf dem Kalakaua-Boulevard flanieren sah (ok, es war vielleicht doch eher „Power-Shopping“ und wir kennen jetzt alle, wirklich ALLE, Surfshops in Honolulu und jedes Teil der aktuellen Billabong-, Quiksilver- und Ripcurl-Kollektion), bekam von uns heute ein ganz anderes Bild. Denn: Wenn das Meer ruft, gibt es kein Halten mehr und heute war es allerhöchste Zeit, endlich das Surfer-Gen zu aktivieren, dessen Existenz sich bei mir schon in Kalifornien bemerkbar gemacht hat.

Nach dem Motto „einen Luxus täglich“ gönnten wir uns eine zweistündige Betreuung durch einen mit positiver Aura umwobenen hawaiianischen Surfinstructor: 2 Meter groß, dunkelbraun geröstet, blondgebleichte Rastafrisur. Das war zumindest der Plan, denn dieser relaxte Surfer-Superheld führte die Konkurrenztruppe durch die Wellen und wir landeten bei dem kleinsten Hawaiianer mit der größten Klappe, der uns mit seinen marktschreierischen Qualitäten und mit kontinuierlichen Dauersound à la „stand up. keep going, keep going, yes, yessss, come back, come to me, where you’re going? come to me, this is your wave, your perfect wave, get it, go get it, goooo, yess, stand up…..“ enthusiastisch über die Wellen scheuchte, bis dem dicksten Bizeps die Puste ausging. Aber hier die gute Nachricht: Stephie ist zum ersten Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gestanden wie ein Einser und ich durfte nach meinem bescheidenen Surfer-Vorleben an der Atlantikküste völlig neue Erkenntnisse dazugewinnen: 1. Surfen ohne Neopren erhöht den Spaßfaktor ungemein (sofern sonnenverbrannte Haut nicht ausgestreckt auf flaches Wasser aufschlägt ) 2. „Ins Line-up ohne Haare naß“ – endlich, Hawaii macht’s möglich! 3. Wer zu lange auf einer dieser genussvollen hawaiianischen Wellen surft, muss auch gaaaanz lange wieder rauspaddeln🙂

Nach purer Surferaction fällt das Abendprogramm heute aufgrund akuter Erschöpfung aus und wir fallen ebenso ausgestreckt auf unsere Betten wie heute vom Board ins Wasser. Sonnenbrand auf sanften Bettlaken fühlt sich allerdings wesentlich sanfter an und so schlummern wir nun sicher gleich tief und fest und träumen von der nächsten perfekten Welle…

In diesem Sinne: Surfs up and Hang loose! Jea*

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